Der Verbrecher aus verlorener Ehre von Friedrich Schiller
ARAGON Verlag
Kurzbeschreibung
Im Mittelpunkt der Geschichte steht Christian Wolf, Sohn eines Gastwirts, der in einer kleinen Stadt aufgewachsen und auf die schiefe Bahn gekommen ist. Er versucht sich ein besseres Schicksal zu ertrotzen. Für kleinere Diebstähle wird er hart bestraft und verfängt sich zunehmend im Netz von Rache, Verbrechen und Strafe. Drei Jahre Festungshaft fördern seine Rachgelüste noch um ein Vielfaches. Als er entlassen wird, erschiesst er einen Jäger, flüchtet und begeht weitere Verbrechen als Anführer einer Räuberbande. Als sich sein Gewissen regt, bittet Christian in einem Brief an seinen Landesherrn um Gnade, er wolle seinem Vaterland als Soldat nützlich werden und im Rahmen der Gesetze leben. Auf seinen Brief erhält er keine Antwort. Als er vor seiner Bande flieht, wird er durch einen Zufall ergriffen und gibt seine Identität preis. Hier endet die Erzählung.
Autorenporträt
Friedrich von Schiller (1759-1805) lebte nach seiner Flucht aus Würtemberg seit 1782 in Sachsen, wo er zum Professor der Philosophie ernannt wurde. In seinen Werken befaßt er sich immer wieder mit dem Urkonflikt, von Trieb und Geist, von Neigung und Pflicht.
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