Lolita von Vladimir Nabokov, Walter Adler, Ulrich Matthes, Natalie Spinell-Beck, Leslie Malton
Weitere Titel von der hörverlag. BeschreibungLolita von Vladimir Nabokov, Walter Adler, Ulrich Matthes, Natalie Spinell-Beck, Leslie Malton bestellen:Der Roman schildert die unselige Leidenschaft des 1910 in Frankreich geborenen Literaturwissenschaftlers und Privatlehrers Humbert Humbert zu der kindhaften und gleichzeitig frühreifen 12jährigen Dolores (Lolita) Haze. Humbert Humbert ist Mädchen zwischen neun und vierzehn Jahren verfallen; deren vollkommene Inkarnation findet er in Lolita. Um in ihrer Nähe bleiben zu können, heiratet er ihre Mutter, die Witwe Charlotte Haze; er verursacht indirekt deren Tod und beginnt mit Lolita – aus Furcht vor Entdeckung seiner verbotenen Leidenschaft – ein unstetes Reiseleben durch die USA. Humbert Humbert stellt bald fest, dass sie verfolgt werden, und eines Tages ist Lolita, offenbar mit dem Verfolger im Bunde, verschwunden. Als er sie nach Jahren wiedersieht – verheiratet, schwanger und in ärmlichen Verhältnissen lebend – weigert sie sich, zu ihm zurückzukehren, doch gelingt es ihm, den Namen des damaligen Nebenbuhlers zu erfahren. Es ist der Dramatiker Clare Quilty, den! er in einer furiosen Racheszene erschießt. Lolita von Vladimir Nabokov, Walter Adler, Ulrich Matthes, Natalie Spinell-Beck, Leslie Malton bestellen: Wenn Humbert Humbert 1947 als 37-jähriger in Ramsdale eintrifft, hat er schon ein turbulentes Leben hinter sich, darunter lange Aufenthalte in der Psychiatrie. Einen widerwärtigen Menschen nannte ihn Nabokov. Und, ist er das? Kein Jedermann? Also bitte, nur schon diese Frage! Ich lese „Lolita" vor allem als Geschichte einer Obsession. Letztlich ist nichts so, wie es HH erscheint. Lolita hat sich aus eigenem Antrieb von ihm getrennt, Quilty ist ihnen nicht nachgereist und er war nicht ihr Liebhaber, Lolita bliebt freiwillig und gerne bei ihrem Mann Dick Schiller. Zwei Hinweise: Die kongeniale Verfilmung (so selten!) von Stanley Kubrick (1961) gefällt mir und ein anderes, faszinierendes Buch mit Konnex zur Psychiatrie: Blaise Cendrars „Moravagine". Nabokov gehört seit diesem Roman zu meiner Hall of Fame der Literatur. Dort leben auch Jane Austen, die Nabokov geschätzt hat, Dostojewskij, Henry James, Stendhal, Italo Svevo, H. D. Thoreau, Kurt Tucholsky und vielleicht Joseph Conrad. ![]() ![]() ![]() ![]() Lolita von Vladimir Nabokov, Walter Adler, Ulrich Matthes, Natalie Spinell-Beck, Leslie Malton bestellen: |