Was Männer wirklich antörnt von Kathrin Fischer, Ingolf Lück, Tokessa Möller-Martinius, Tokessa Möller- Martinius
Erschienen bei LIDO der Höchbuchverlag von Eichborn.
Kurzbeschreibung
Bauchnabel, Brustwarzen, Fingerspitzen, Lippen, auch der Mann hat mehr als eine erogene Zone. Diese amüsante erotische Sprechstunde, inszeniert von einer Frau und ihrem schwulen Freund, bestätigt die Annahme, dass alle Männer immer nur das Eine wollen. Aber, dass sie es immer nur auf dieselbe eintönige Art wollen, ist ein Gerücht ...
Auszug aus Ein Schwuler verrät seiner besten Freundin, was Männer wirklich antörnt. von Dan Anderson, Maggie Berman.
Über das Thema Sex haben Sie sich wahrscheinlich schon Gedanken gemacht, lange
bevor Ihre Eltern auf die Idee kamen, Sie offiziell aufzuklären. Wenn Sie ein
Junge waren, haben Sie recht bald herausgefunden, daß Ihre Ausrüstung für jede
Menge unterhaltsamer Spiele taugt. Wenn Sie ein Mädchen waren, lag das
Spaßpotential Ihrer Anatomie vielleicht etwas weniger deutlich auf der Hand. Ob
Sie nun ein Zimmer mit Ihrem Bruder teilen mußten, oder ob Ihre Eltern Sie
gelegentlich an den FKK-Strand mitnahmen - eins war Ihnen klar: Jungs haben was,
was Sie nicht haben. Und das ist alles andere als uninteressant. Wir könnten an
dieser Stelle Sigmund Freud bemühen, aber die beherzte Antwort eines Vaters,
dessen Tochter ins Badezimmer geplatzt ist, während er unter der Dusche stand,
tut es auch:
- Daddy, ich will auch so einen!
-Emily, wenn du so einen hast, kannst Du jederzeit so einer werden! sagte der
Vater und zeigte dabei auf sein Hinterteil.
Was Männer wirklich antörnt von Kathrin Fischer, Ingolf Lück, Tokessa Möller-Martinius, Tokessa Möller- Martinius
So viel zum Thema Penisneid. Wenn Sie ein Mädchen waren, wurde Ihnen das Prinzip
des Geschlechtsaktes höchstwahrscheinlich von Ihren Eltern erklärt, Sie bekamen
eines dieser ach so vorsichtig formulierten Bücher zu lesen, oder Sie haben es
einfach durch Zufall in Grzimeks "Die Wüste lebt" gesehen. Das Nilpferdweibchen
tat dabei so, als sei ihr die ganze Sache eigentlich egal. Ob Er vielleicht
gerade dachte: "Junge, Junge, das ist mit Abstand die heißeste Nilpferdmama, die
mir diesseits des Sambesi untergekommen ist!", schien sie nicht zu
interessieren.
Es liegt uns fern, die Freuden der Tierwelt geringzuschätzen, aber wir Menschen
haben nun mal das Glück, zusätzlich mit einem Bewußtsein ausgestattet zu sein;
für uns ist Sex eine gleichermaßen körperliche wie emotionale Angelegenheit. Und
es liegt in der Natur des Menschen, daß er die Sache möglichst früh und
gründlich anpacken will. Womit Mädchen schon wieder vor dem klassischen Dilemma
stehen: Gewiß reicht das Werkzeug, das sie bei sich tragen, um zur Not auch
allein ans Ziel zu kommen. Aber da sie das andere Werkzeug, mit dem alles viel
besser geht, nicht rund um die Uhr zur Hand haben, sind sie darauf angewiesen,
es sich im Bedarfsfall irgendwo zu leihen. Und Übung macht auch hier die
Meisterin.
Was Männer wirklich antörnt von Kathrin Fischer, Ingolf Lück, Tokessa Möller-Martinius, Tokessa Möller- Martinius
Was also macht Sie, wenn sie sich sexuell fortbilden will? Anfangs sind
natürlich Freundinnen die erste Adresse für Gespräche übers Untenrum. Daran hat
sich bis heute nichts geändert. Wir haben unsere Ohren nicht überall, gehen aber
mal davon aus, daß die discofähigen Mädels, die montags in der ersten Pause auf
dem Schulhof zusammenstehen und mit hochroten Köpfen tuscheln und kichern, sich
in aller Regel nicht übers Quadratwurzelziehen oder über gleichschenkelige
Dreiecke unterhalten. Diese Kicherrunden sind zum Erfahrungsaustausch wunderbar
geeignet, aber keine Freundin der Welt kann Ihnen sagen, was im Kopf (oder jedem
anderen Körperteil) des Mannes wirklich vorgeht. Wenn Sie älter werden, tritt
irgendwann ein Freund oder Ehemann auf, der Sie gelegentlich mit einem "Das war
aber toll!" lobt. Derartigen Wischi-Waschi-Expertisen können Sie allerdings
nicht entnehmen, was von dem, was Sie gerade getan haben, warum so toll war.
Sicherlich wissen Männer wie Frauen, daß es nicht die feine Art ist, im
Schlafzimmer auf den Ungeschicklichkeiten des jeweils anderen herumzureiten.
Aber jede Frau, die mal einen Mann gefragt hat: Magst du es eigentlich so wie
ich es mache, oder soll ich es lieber anders machen?, hat vermutlich zu hören
bekommen: Ich mag alles, was du machst! Diese Antwort dürfte die Regel und nicht
die Ausnahme sein. Männer neigen in dieser Hinsicht leider dazu, ihre angeborene
Feigheit mit übertriebener Diplomatie zu tarnen. Egal, ob Freund, Liebhaber oder
Ehemann: Sie können sich nicht darauf verlassen, daß die eingeforderte
Manöverkritik wirklich von Herzen kommt. Um es kurz zu machen: Aus einem Mann
kriegen Sie nichts raus, was Sie irgendwie weiterbringt. Wenn Sie etwas wirklich
Neues über Sex rauskriegen wollen, müssen Sie jemand anderen fragen: einen Mann.
Dieser Mann muß nicht nur seine eigenen Vorlieben kennen, sondern auch die
zahlreicher Geschlechtsgenossen.
Und wer wäre für diese Rolle besser geeignet als ein grundehrlicher, erfahrener
und weltoffener Homosexueller? Er weiß Dinge, von denen die meisten Heteromänner
keine Ahnung haben.
Dieses praktische kleine Buch ist keine Gebrauchsanweisung, kein Fachbuch, und
es beschäftigt sich nur am Rande mit der Frage, wie Sie einen Kerl abschleppen.
Es bietet Ihnen vielmehr jede Menge von Experten geprüfte Insidertips.
Selbstverständlich können wir nicht garantieren, daß Sie nach der Lektüre
automatisch zur gefragtesten Frau diesseits von Bangkok werden. Diese Tips sind
vielmehr ein guter Trainer bei der Sportart Ihres Vertrauens. Das Buch bietet
Ihnen die Chance, das, was Sie vielleicht sowieso schon tun, in Zukunft um so
perfekter zu treiben.Wie immer, wenn man mit einer neuen Sportart beginnt,
empfehlen wir einen vorsorglichen Gesundheitscheck bei Ihrem Hausarzt. Danach
können Sie absolut sorglos tun, was Ihnen gefällt, was Ihrem Partner gefällt
oder was einem von Ihnen gerade einfällt.
Was Männer wirklich antörnt von Kathrin Fischer, Ingolf Lück, Tokessa Möller-Martinius, Tokessa Möller- Martinius
Ob Sie nun Anfängerin sind oder eine erfahrene Expertin nach der dritten
Scheidung, Sie werden die schönste Nebensache der Welt mit neuen Augen sehen.
Egal, ob Sie es mit Ihrem Freund, Ihrem Mann oder dem Jungen vom Pizza-Dienst
treiben - nach der Lektüre dieses Buches werden Sie Höchstgenuß erleben und
auslösen. Und wenn Sie das Gefühl haben, Sie könnten nichts mehr dazulernen,
dann wissen Sie ja bereits, wieviel Spaß das Üben macht. Also los.
Dieses Buch ist zwar nicht gerade der Super-Ratgeber, den man unbedingt gelesen haben muss, und ich wusste danach auch nicht wesentlich mehr als vorher, aber es ist trotzdem einfach und witzig zu lesen. Ich habe dieses Buch an einem Abend verschlungen.
Zu den Tipps in diesem Buch kann man aber auch nur sagen, bei manchen Dingen solltet ihr eure Männer doch vorher fragen, weil nach einer Umfage in meinem Bekanntenkreis hat sich herausgestellt, dass viele Männer diese Praktiken nicht gerade bevorzugen (z.B. Eiswürfel im Po ;) ).
Der beste Tipp, den ich auch nur weitergeben kann, ist: Redet mit euren Männern darüber! Wenn sie nicht wollen, dann gibt es eben auch keine anderen schönen Dinge mehr... und plötzlich quasseln sie wie ein Wasserfall ;)
Während ich das Buch gelesen habe, habe ich immer gehofft, es würde noch der ultimative Tipp kommen, den ich noch nicht kenne, aber dem war leider nicht so...
Wer sich jedoch nicht allzuviel von diesem Buch erhofft, wird seine Freude daran haben.
Was Männer wirklich antörnt von Kathrin Fischer, Ingolf Lück, Tokessa Möller-Martinius, Tokessa Möller- Martinius
Eine gelungene Bettlektüre.... Ganz amüsant zu lesen. Ob es nun wirklich hilfreich ist, möchte ich mal offen lassen. Aber mal etwas aus männlicher Sicht zu lesen ist ganz nett. Vier Sterne gebe ich nur, für die leichte Lektüre, die man gut nach einem stressigen Tag lesen kann.
Auf den ersten Blick meint man einen der üblichen Ratgeber in Händen zu halten. Aber wer zwischen den Zeilen liest, merkt bald, dass es hier nicht um eine Gebrauchsanweisung für das Sexualleben des Mannes handelt, auch wenn die Darstellung das manchmal nahelegt. Das Buch entlarvt weder die männlichen Sexmonster noch macht es aus braven Hausfrauen Verführungskünstlerinnen. Aber es regt - nicht zuletzt durch seine humorvolle Art - zu gemeinsamen Gesprächen und Nachfragen an. Und daraus kann sich dann ja viel entwickeln .
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